Das Projekt Power 2.0 verbindet langzeitarbeitslose Menschen, Unternehmen und Institutionen miteinander, um gemeinsam neue Perspektiven zu schaffen.
Im Mittelpunkt steht die enge Zusammenarbeit verschiedener Akteur*innen: soziale Träger, das Jobcenter Berlin, Bezirksämter, Kammern sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Berlin Mitte. Durch diese strukturierte Vernetzung entstehen abgestimmte Unterstützungsangebote und konkrete Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung.
Der Zugang für die Teilnehmenden erfolgt über persönliche Ansprache und lebensnahe Themen wie Gesundheit, Familie oder Diskriminierung. Gleichzeitig profitieren sie von einem eng verzahnten Unterstützungsnetzwerk, das individuelle Begleitung mit betrieblichen Einblicken verbindet.
Ein besonderer Mehrwert der Netzwerkkooperation liegt in der direkten Einbindung lokaler Unternehmen. Durch enge Abstimmung zwischen Projektträgern, Betrieben und institutionellen Partnern entstehen realitätsnahe Lernorte, Praktikumsmöglichkeiten und konkrete Beschäftigungsperspektiven. Ängste werden abgebaut, Kontakte geknüpft und Übergänge aktiv gestaltet.
Gleichzeitig profitieren die KMU von der strukturierten Zusammenarbeit im Netzwerk: Sie stärken ihr soziales Engagement im Quartier, fördern Ausbildung und Integration und bauen ihre Kooperationen mit Verwaltung und Arbeitsmarktakteuren weiter aus.
Das Projekt „Power 2.0“ wird im Rahmen des Programms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ V“ durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF PLUS) gefördert. Das Projekt wird vom Bezirksamt Mitte von Berlin in Kooperation mit dem Jobcenter Berlin Mitte durchgeführt.