Am 16. und 17. September haben 56 Neuntklässler*innen im Rahmen unserer Netzwerk-Initiative Democracy Nuggets wählen geübt – mit interessanten Ergebnissen.
Bevor es an die Urne ging, haben sich die Jugendlichen an mehreren Stationen mit Themen und Parteipositionen auseinandergesetzt. Die Fragen reichten von "Wenn ich Bürgermeister:in wäre ..." bis zur Ja/Nein-Zylinderwahl. Sollten auch unter 16-Jährige bei der Berliner Wahl mitwählen dürfen? Mehrheitlich antworteten die Teilnehmenden mit Nein. Trotzdem wünschen sie sich insgesamt mehr politisches Mitspracherecht und fühlen sich von der Politik kaum gesehen.
Bei der fiktiven Wahl zum Abgeordnetenhaus und zur Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg lag die Linke jeweils klar vorn. Das Abgeordnetenhaus hätte laut den Jugendlichen so ausgesehen:
Die Linke: 48,2 % | AfD: 12,5 % | SPD: 10,7 % | CDU: 8,9 % | FDP: 5,4 % | BSW: 5,4 % | Grüne: 3,6 % | SGP, Volt und Tierschutzpartei: je 1,8 %
8,5 Prozent der Stimmen waren durch Mehrfachkreuze ungültig. Das zeigt, wie wichtig es ist, wählen zu üben.
Wir bedanken uns bei der Gustav-Langenscheidt- und der Theodor-Haubach-Schule und bei Netzwerkmitglied GE Vernova für die Gastfreundschaft.
Fotos: Michael Königs, Königs-Fotografie





